LA Open 2012 - SV Blau-Weiß Alstedde Tennis e.V.

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LA Open 2012

Events

Die Tennissaison 2012 ist eröffnet!
Mit den schon traditionellen LA Open sind am Samstag, dem 28. April, die Plätze offiziell freigegeben worden. Mehr als 30 Vereinsmitglieder beteiligten sich an dem von Roberto Tavaglione und Frank Krupop hervorragend organsierten Juxturnier, bei dem in mehreren Runden per Los zusammengestellte Mixed-Paarungen mit unterschiedlichsten Handicaps gegeneinander antraten. Das Turnier endete mit einer großen Tombola und weckte bei allen den Appetit auf die Freiluftsaison der kommenden sechs Monate.

Tennis einmal andersherum – Die LA-Open (in Alstedde)
Lünen. Normalerweise gilt es im Sport immer besser zu sein als der andere zu sein. Neben Fairplay, Teamgeist und dem nötigen Spaß an der Sache ist für viele schon in der Kreisliga das Ziel als Sieger vom Platz zu gehen. Eine ganz andere Herangehensweise hat da der Sportverein Blau-Weiß Alstedde aus Lünen. Bei den traditionellen „LA Open“ kürt er nicht den besten, sondern schlicht und ergreifend den schlechtesten Spieler des Turniers als Sieger. Nur wer am wenigsten Punkte sammelt, darf am Ende den großen Pokal entgegennehmen. Doch wie kommt man auf so eine verrückte Idee?

„Wir sind vor fünf Jahren mit diesem Turnier angefangen. Da wir ein  Breitensportverein sind, wollten wir mal etwas ganz anderes ausprobieren. Um der Veranstaltung das gewisse Etwas zugeben, haben wir den Spieß dann einfach mal umgedreht“, erinnert sich der Initiator des Turniers Roberto Tavaglione. „Damals hieß es noch Luschenturnier. Seit drei Jahren geben wir den Teilnehmern mit der Bezeichnung LA Open nun ein Hauch von Grand-Slam-Atmosphäre“, erzählt Tavaglione mit einem Augenzwinkern.

Ironie in der Sache und jede Menge Spaß stehen bei den LA Open an erster Stelle. So gibt es nicht nur den Siegerpokal für die erfolglosesten Spieler, sondern noch viele weitere Preise, die es verstehen den „Geehrten“ auf die Schippe zu nehmen. Das Handtuch für denjenigen, der während des Turniers am meisten geschwitzt hatte oder den Zollstock für den, der die gelbe Kugel am weitesten ins Aus geschlagen hat. Oder sogar die Parkuhr, dessen Gewinnern die rote Asche in einen unbespielbaren Acker verwandelt hatte und sich nach Meinung der Turnierleitung eindeutig am „meisten“ bewegte. Da liegt es fast schon in der Natur der Sache, die unangefochtene Nummer eins des ewigen Rankings als „Rekordsieger“ zu bezeichnen. „Leider ist unser Clubwirt Siggi nicht gerade mit Tennistalent gesegnet und greift zudem auch nur einmal im Jahr zum Schläger. Er ist bei diesem Turnier definitiv konkurrenzlos“, erklärt Tavaglione abermals mit einem Schuss Sarkasmus.

Doch das ist noch längst nicht alles. Auf die Frage, was denn noch alles zum gewissen Etwas des Turniers gehöre, dreht sich Tavaglione mit einem Grinsen im Gesicht um und kramt hinter dem Tisch seiner Turnierleitung. Nach und nach legt er einen 50 Jahre alten Holzschläger, eine Augenklappe, einen Schläger mit nur acht Saiten, ein Paar ausgelatschte Gummistiefel sowie einige Methodikbälle auf den Tisch. „Das hier, das sind unsere Handicaps“, grinst Tavaglione weiter. „Die drücken wir den besseren Spielern aufs Auge, um für ein wenig Chancengleichheit zu sorgen“, so der Jugendwart des Vereins weiter, der zusammen mit dem Sportwart des BWA, Frank Krupop, die Turnierleitung bildet.

Bei der nun mehr fünften Ausgabe in diesem Jahr freute sich Tavaglione auch abermals wieder über eine prall gefüllte Tombola. „Vom Bierfasskühler, über eine Dose Bälle bis hin zu unserem Hauptgewinn, einem originalen BVB-Trikot, war in diesem Jahr wieder alles dabei. Das Schöne dabei ist, dass der gesamte Erlös der Jugendkasse zu Gute kommt“, so der Turnierdirektor, der sich über die Jahre über immer weiter steigende Teilnehmerzahlen freuen durfte. Und auch im nächsten Jahr hofft er wieder viele neue und altbekannte Spielerinnen und Spieler von den LA Open zu überzeugen. Und auch dann heißt es wieder: Wer will nochmal, wer hat noch nicht? Der Schlechteste gewinnt!  

Autor: Michael Gössing
Diesen Artikel hat Michael für die Homepage des Bezirks Ruhr-Lippe geschrieben.

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