Chronik - SV Blau-Weiß Alstedde Tennis e.V.

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Chronik

Unser Verein

Eine Idee wird geboren...
Die Geschichte des Tennisclubs beginnt im Fußballverein SV Blau-Weiß Alstedde 1920 e.V. Den Anstoß zur Gründung einer Tennisabteilung unternahmen der damalige Gesamtvorstand des BW Alstedde Willi Hermann und Franz-Ludwig Dopp. Am 1. Juli 1975 war es dann so weit: Im "Römer-Krug" fand die Gründungsversammlung der Fachschaft Tennis statt. Dr. Thorsten Lehmann, langjähriger Tennisspieler, übernahm zunächst die Führung der Tennisgruppe. Jetzt gab es zwar die Fachschaft Tennis, aber zur Ausübung des Sports fehlte eine eigene Tennisanlage. Dr. Lehmann übergab nach kurzer Zeit das Amt an Hans Schneider. Das Organisationstalent knüpfte die richtigen Kontakte und machte mit motivierten Mitgliedern den Wunsch Tennis zu spielen wahr. Auf einem Hartplatz am Gymnasium Altlünen wurde erstmals der Ball über das Netz geschlagen. Der erste eigene Tennisplatz wurde mit dem Bau eines Hartplatzes in Alstedde realsiert. Schlangestehen, um eine Tennisstunde zu ergattern, gehörte dazu. In Eigenarbeit errichteten die Vereinsmitglieder extra eine Flutlichtanlage , damit sie bis spät in den Abend hinein ihrer Tennisleidenschaft nachgehen konnten.

Bau des ersten eigenen Vereinsheims
Eine Dauerzustand sollte das Schlangestehen allerdings nicht sein. Aus diesem Grund wurde 1976 zeitgleich auf dem gepachteten und heutigen Vereinsgelände am Heikenberg mit der Errichtung einer größeren Anlage begonnen . Vorgesehen waren der Bau von vier Sandplätzen und eines Vereinsheims. Geld stand der Fachschaft kaum zur Verfügung, so dass Eigenleistung erforderlich war. Die gemeinsame und körperlich harte Arbeit beim Bäume roden oder beim Bau des Vereinsheims schweißte zusammen. Im Mai 1977 wurde die neue Anlage feierlich eröffnet. Das Clubhaus, genannt "Gummibude", bestand aus einem Aufenthaltsraum, Umkleidekabinen und sanitären Einrichtungen. Nun konnten die Vereinsmitglieder sich nach dem Spiel bei einem Glas Bier erholen, Feste feiern und im Fernsehen die Triumphe von Björn Borg und später Boris Becker verfolgen. Tennis spielen, Freundschaften schließen und gemeinsam feiern charakterisierten das Vereinsleben und zeichnen es auch heute noch aus.

Günstige Beiträge und Jugendförderung
Sechs Jahre nach seiner Gründung verzeichnete der Verein bereits 360 Mitglieder, darunter 80 Kinder und Jugendliche. Jürgen Drechsler übernahm von Hans Schneider das Amt des Vorsitzenden und setzte in seiner Amtszeit zwei Schwerpunkte: die Förderung der Kinder und Jugendlichen sowie die Beibehaltung der günstigen Vereinsbeiträge. Bis heute zählt der BWA Tennis zu den beitragsgünstigsten Vereinen in Lünen und legt großen Wert auf die Förderung der Jugend.

Neubau des Klubhauses
Der Neubau des Klubhauses war für den Nachfolger von Jürgen Drechsler, Klaus Holtmann, eine Herausforderung. Mit Engagement und viel Eigenarbeit der Mitglieder konnte zum Saisonbeginn 1987 das neue Klubhaus eingeweiht werden - ein weiteres Highlight in der Vereinsgeschichte. Mit dem neuen Klubhaus wollte der Verein offen für alle sein. Jeder Lüner Bürger war nun herzlich willkommen. Für die Jugend wurde damit ein Treffpunkt und attraktives Sportangebot geschaffen.

Neuausrichtung des SV Blau-Weiß Alstedde Tennis e.V.
Tennis, ein Sport für Alle. - Günter Tylennis, Nachfolger von Klaus Holtmann, stand für diese Idee. Tennis als Volkssport, bei dem die Familie im Vordergrund steht - so sollte es beim SV Blau-Weiß Alstedde sein. Dieses Ziel zu erreichen, war nicht einfach, denn das Interesse am Tennisport ging zurück. Neu aufkommende Trendsportarten machten verstärkt dem Tennis Konkurrenz und die Mitgliederzahlen sanken. Im Jahr 1998 entschied sich die Vereinsführung zur Gründung eines eigenständigen Tennisclubs und damit für die Loslösung vom Fußballverein BW Alstedde. 1999 war es endlich soweit: Der SV Blau-Weiß Alstedde Tennis e.V. war offiziell gegründet. Bereits ein Jahr später konnte man bei der bis dahin größten Festveranstaltung des Tennisclubs das 25-jährige Bestehen feiern und mit Stolz auf das bis dahin Erreichte zurückblicken.

Ganz neue Gesichter im Vorstand
Einen Umbruch brachte das Jahr 2001, als der SV BWA fast seinen gesamten Vorstand verjüngte. Die einzige personelle Konstante blieb Uli Elger, der langjährige Geschäftsführer. Egbert "Ecki" Gössing übernahm die Vereinsführung und Leitung des neuen Vorstandsteams. Den Gedanken des Tennisvereins für Jedermann führte er ebenso konsequent weiter wie die Jugendförderung. Gleichzeitig wurden in seiner Amtszeit Sponsoren gefunden, durch deren Hilfe die Finanzlücke ausgefüllt werden konnte, die die fortschreitende Streichung der öffentlichen Mittel hinterließ. Der neue Vorstand schaffte es, die Mitgliederzahl entgegen dem allgemeinen Trend stabil zu halten. Für diese Leistung wurde der Verein vom Westfälischen Tennisverband im Jahr 2003 als allererster Tennisverein überhaupt mit dem Titel "Verein des Jahres" ausgezeichnet. Eine schöne Bestätigung der Vorstandsarbeit, aber nichts worauf man sich ausruhen konnte: Nach mehr als 25 Jahren stand die Renovierung des Clubhauses und der Außenanlagen an. Nach guter alter Tradition des Vereins legten auch dieses Mal der Vorstand und die Vereinsmitgliedern selbst Hand an und sorgten dafür, dass die Tennisanlage weiterhin eine der schönsten weit und breit blieb.

Tradition und Innovation gehen Hand in Hand
Im Frühjahr 2007 übergab Egbert Gössing das Amt des ersten Vorsitzenden in die Hände von Volker Droege. Wie seine Vorgänger stand Volker Droege mit seinem Vorstandsteam zum einen für Tradition, zum anderen aber auch für Innovation. In Zeiten, in denen fast keine öffentlichen Mittel mehr zur Verfügung stehen - ein Verein also in erster Linie von den Mitgliedsbeiträgen lebt - muss er seine Mitglieder zunächst einmal an sich binden. Das kann nur gelingen, wenn der Vorstand immer ein offenes Ohr für Wünsche und Anregungen hat und die Vorstandsarbeit für jedes Mitglied transparent bleibt. Mit anderen Worten: Die interne Kommunikation muss reibungslos funktionieren, damit die Mitglieder sich in "ihrem" Verein wohl fühlen und Mitglied bleiben. Darüberhinaus ist die Darstellung nach außen - also eine kontinuierliche professionelle Öffentlichkeitsarbeit, die im Endeffekt der Mitgliederwerbung dient - ganz wichtig. Auf lange Sicht kann ein Verein heute nur auf diesem Weg eine Mitgliederzahl aufbauen und halten, die seine Existenz sichert. Das hat das Vorstand unter Volker Droege erkannt und durch die Beauftragung eines PR-Konzepts im Jahr 2007 die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des SV BWA gestellt. Die ersten Aktionen, die auf Anregungen dieses Konzepts basieren, starteten im Frühjahr 2008. Ein Tag der offenen Tür, die Verteilung von BWA-Flyern und -Postkarten und Events wie das "Luschenturnier" und die "Winternacht" zeigten Wirkung: Am Ende des Jahres 2008 hatten über 60 neue Mitglieder den Weg in unseren Tennisverein gefunden. Der SV BWA war damit wieder mitgliederstärkster Verein in Lünen.

Ein blau-weißer Verein wird grün
Aufgrund steigener Energiekosten setzte Volker Droege sich mit seinem Team in den Jahren 2009 und 2010 für eine Umstellung der Energiezufuhr ein. Die Energie für die Warmwasseraufbereitung wird seitdem aus Photovoltaik-Anlagen gewonnen, die auf dem Dach des Vereinshauses montiert sind. In den kälteren Jahreszeiten wird das Clubhaus zudem mit einem umweltschonenden Pellets-Kaminofen geheizt. Erstes Ergebnis dieser Maßnahmen ist eine deutliche Senkung der Heiz- und Warmwasserkosten sowie ein nachhaltiger Beitrag für die Umwelt. Ebenfalls unter der Regie von Volker Droege wurde das Clubhaus samt Küche renoviert und der Lagerraum für unseren Clubwirt durch einen Anbau des Clubhauses in Richtung Platz 6 wesentlich vergrößert. Anfang 2011 legte Volker Droege aus Zeitgründen seine Amt als Vorsitzender nieder und übergab es an seinen bisherigen Stellvertreter Thomas Finke.

Nur ein Verein?
Beim SV BW Alstedde werden stets neue Wege gesucht, um auch in schwierigen Zeiten für den weißen Sport Akzente setzen zu können und nicht nur den Fortbestand sondern sogar das Wachstum des Vereins sicher zu stellen. Gleichzeitig hat er nichts von seinen ursprünglichen Werten und Traditionen verloren. Freude am Tennis, Freundschaft und Geselligkeit wurden und werden beim SV BWA ganz groß geschrieben. Ein Verein also, der Bewährtes und Neues vereint und dadurch für alt und jung attraktiv bleibt.- Und übrigens: Das alles bei den niedrigsten Mitgliedsbeiträgen weit und breit.

Bau-Weiß Alstedde Tennis - mehr als nur ein Verein! Wir laden Sie herzlich ein, bei uns vorbeizuschauen.

Historie in Kürze
1975: Gründungsversammlung und Vorstandswahl der Fachschaft Tennis im SV Blau-Weiß Alstedde 1920 e.V.
1976: Pacht des Gründstücks am Heikenberg und Baubeginn des ersten Vereinsheims ("Gummibude")
1977: Erweiterung des Vereinsheims um Aufenthaltsraum und Sanitäreinrichtung
1987: Eröffnung neues Klubhaus
1999: Gründung eines eigenständigen Vereins unter dem Namen SV Blau-Weiß Alstedde Tennis e.V.
2000: 25-jähriges Jubiläum. Start des Lüner Mixed-Turniers
2003: Auszeichnung zum Verein des Jahres durch den Westfälischen Tennisverband
2005: Neubau eines Grillstandes am Clubhaus
2006: Renovierung der Zuschauertribüne am Center Court (Platz 6)
2007: Die erste Alstedder Winternacht lockt am 1. Dezember 400 Besucher auf das Gelände des SV BWA
2008: Start für eine aktive öffentliche Mitgliederwerbung. Zweite Alstedder Winternacht
2009: Installation von Photovoltaik-Anlage und Pellet-Kaminofen. Dritte Alstedder Winternacht
2010: Vierte Alstedder Winternacht

1. Vorsitzende des Vereins seit Gründung
1975 - 1975: Dr. Thorsten Lehmann
1975 - 1981: Hans Schneider
1981 - 1985: Jürgen Drechsler
1985 - 1995: Klaus Holtmann
1995 - 2001: Günter Tylennis
2001 - 2007: Egbert Gössing
2007 - 2011: Volker Droege
2011 - 2017: Thomas Finke

seit 2017:      Heike Kristen

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